Zum Backsteinkongress 2024 hielt Irmingard Kruse nachstehenden sehr interessanten Vortrag.
Im Anschluss gibt es dazu noch ein paar Anmerkungen von Dr. Jens U. Schmidt.
Anmerkungen von Dr. Jens U. Schmidt
Abb. 29: Es handelt sich um das Eingangsbauwerk zu einem Wassertiefspeicher, im Turm selbst war kein Behälter
Abb. 31: Der Turm steht nicht in Potsdam, sieht aus wie der in Eisenhüttenstadt, sofern dieser saniert wurde, ich kenne ihn nur unsaniert. Kann aber auch anderswo sein, jedenfalls nicht in Potsdam, dann hätte ich eine unerklärliche Lücke bei den Recherchen zu meinem neuen Buch über Brandenburg.
Abb. 36: Der Turm ist nicht neu genutzt, lediglich schon lange von der Störchen, aber vermutlich meintest du das mit der neuen Nutzung
Abb. 44: Richtig als Teil der Wasserkunst bezeichnet, der oberirdische Bau besitzt aber keinen Behälter. Wasserkunst ist insofern richtig, da mit Wasserkunst jede technische Einrichtung zur Wasserhebung und -transport bezeichnet wurde, aber nicht alle – wie die Lüneburger Türme – auch Türme mit Behältern besaßen. Die Wismaer Wasserkunst auf dem Foto diente nicht der Druckerzeugung, dieser entstand durch die Höhenlage der genutzten Quellen, hier wurde das Wasser nur umverteilt.
